23.12.05 | wettbewerb christian-weber-platz
- D|homburg_saar 2005 städtebaulicher ideenwettbewerb auftraggeber|kreisstadt homburg
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Der christian-weber-platz ist auf grund seiner größe, seiner städtebaulichen lage und den unterschiedlichen nutzungen der angrenzenden bebauung der bedeutendste städtische raum in homburg und im saar-pfalz kreis. In seiner heutigen form und gestaltung vermag er es allerdings nicht, dieser bedeutung gerecht zu werden. Die platzrandbebauung kann keine ausreichenden raumkanten ausbilden und die platzfläche wirkt unstrukturiert und konzeptlos. Das alltägliche städtische leben findet hier nur beschränkt statt und läuft zum großen teil am platz vorbei.
Die stärke und qualität des heutigen platzes liegt in seiner bespielbarkeit bei festen und veranstaltungen. Zu diesen zeiten steht der platz im mittelpunkt des städtischen lebens. Es gilt die attraktivität, die der platz während dieser sondernutzungen ausstrahlt, zu bewahren und auf die alltägliche situation zu übertragen.
Betrachtet man den neuen christian-weber-platz als bühne, so wird die platzrandbebauung zum bühnenbild. Da für jede platzkante ein anderes „bühnenbild“ existiert, richtet sich der platz nicht zu einer bestimmten seite aus, sondern behauptet sich mit einer eigenen kontur. Die platzmöblierung ist mehr eine art requisite und wird zum instrument der inszenierung. Das alltägliche geschehen, wie einkaufen, bummeln oder kaffeetrinken wird inszeniert und als event zelebriert. Der christian-weber-platz wird zur städtischen bühne, die bürger werden zu darstellern und zu zuschauern.




