14.06.08 | fördermaschinengebäude schacht 2

  • D|göttelborn 2008 IKS-Studie zum fördermaschinengebäude schacht 2
  • konzept

    Das fördermaschinengebäude schacht 2 liegt im zentrum der ehemaligen grube göttelborn. Sein direkter funktionaler bezug zum förderturm 2 wird durch seine lage in der unmittelbaren nähe und in der verlängerung der turmachse dokumentiert, diese position begründet sich in der ehemalig einzigartigen funktion des gebäudes.

    Gleichzeitig befindet sich das maschinengebäude an einer topographischen schlüsselposition, da es in einer richtung zwei höhenniveaus miteinander verknüpft und in die andere richtung raumkanten bildet, aus denen plätze und höfe entstehen, was die öffnung des gebäudes zu mehreren seiten unumgänglich macht.

    Das innere des gebäudes wird von dem riesigen antriebsrad der fördermaschine dominiert, der raum ist quasi monostrukturiert, ein imposanter einraum.

    Die idee zur raumkonzeption ist um dieses rad gesponnen. Um seine funktionsweise und nutzung dokumentierten zu können, reicht es nicht, nur das rad zu erhalten, sondern es muss der bezug zum raum und zu den betreffenden funktionen und strukturen sichtbar gemacht werden.

    Der raum wird auf seine wesentlichen elemente reduziert, das rad mit seinem enormen fundament freigelegt und die winzige verknüpfung zur äußeren struktur gerahmt.

    Die neuen geschossebenen befinden sich weit über der standebene des rades und drücken sich durch das dach aus dem gebäude heraus, wie ein pfropfen verschließen sie den raum und machen nach außen die neue nutzung deutlich sichtbar.