15.12.06 | wettbewerb fh kammgarngelände
- D|kaiserslautern 2006
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Erkennt man den ausbau der fachhochschule kaiserslautern als folgerichtigen historischen nutzungsschritt auf dem gelände der kammgarnspinnerei, so scheint die weiterführung und die berücksichtigung der raum- und gebäudestruktur die logische umsetzung dieses schritts. Der erhalt von historischen gebäuden, sowie die wiederaufnahme von relevanten baulinien sind ausdruck für die kontinuität der nutzung. Die inszenierung der geländekante durch die schaffung eines besonderen raumgefühls bedeutet die öffnung des gebiets für den nutzer. Unser entwurf ergänzt diese strukturen mit einer neuen gebäudestruktur, die zwischen den vorhandenen elementen vermittelt und verknüpfungspunkte (räume) erzeugt.
städtebauliches konzept
Die neu geschaffene gebäudestruktur windet sich entlang der schönstrasse wie ein unterbrochenes band vor und zurück. Sie verknüpft bestehende gebäude und achsen mit der geländekante. Die sich daraus ergebenden neuen räume und bezüge zwischen den vorhandenen und neuen gebäude- und raumstrukturen gliedern das gebiet neu. Es entstehen straßenraumerweiterungen, innenhofsituationen und gassen. Diese neue kleinteiligkeit macht das komplette gelände und die geländekante erfahrbar. Die sandsteinkante ist nicht mehr hinter gebäuden versteckt, sondern bestimmendes städtebauliches element. Die neuen freiflächen ergänzen die bestehenden grünflächen der gartenschau, daraus ergibt sich eine verwebung zu großen freiflächen. Der platz vor dem hauptgebäude im osten des geländes wird mit bäumen gefasst.

